Lebensversicherer in Schieflage?

Lebensversicherung

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“Soll ich meine Lebensversicherung verkaufen?”, das ist die Frage, die sich viele Bürger heutzutage stellen. Fakt ist, dass die Lebensversicherungen als Altersvorsorge oft nicht gut geeignet sind. Die meisten von ihnen sind fondgebunden, haben also in der letzten Zeit durch die Finanzkrise – je nach Versicherung – oft starke Verluste hinnehmen müssen. Zudem enthält jede Lebensversicherung auch einen Risikoanteil. Zudem kommen noch Verwaltungskosten. All das will bezahlt werden. Es wird befürchtet, dass einige Versicherer in Schieflage kommen können. Vielen unbekannt ist, dass nicht-fondgebundene Lebensversicherungen durchaus in Staatsanleihen investiert sind. Auch griechische Staatsanleihen gehören dazu, das hat die Bafin angeblich genehmigt. Durch die geringe Verzinsung ist es für die Gesellschaften schwierig, den Garantiezins zu zahlen. Was sind die Alternativen zur Kündigung: Stilllegung – hier wird man für eine gewisse Zeit (meist 1-2 Jahre) vom Beitrag befreit. Oft ist auch ein Fondwechsel möglich. Diese Fragen sollte man unbedingt klären. Neben der Kündigung ist die Alternative, die Lebensversicherungspolice zu verkaufen. Dies ist aber derzeit nicht so einfach. Die Zukunft wird zeigen, wie sicher diese Einlagen sind. Zwar gibt es eine Auffanggesellschaft, diese dürfte aber schnell überfordert sein, wenn eine große Versicherung in Schieflage gerät.

Foto: Daniel Fuhr – Fotolia.com

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